Nodes

Material-Nodes in Blender

Was sind Nodes? Im Kontext der Computergrafik (und hier besonders der 3D-Grafik) bzw. der Visual FX könnte man Nodes als Module bezeichnen, denen jeweils eine bestimmte Funktion zugeordnet ist. Diese Module können nun untereinander verbunden werden, um teilweise sehr komplexe Funktionen (nicht zu verwechseln mit mathematischen Funktionen) abzubilden. Beim Compositing gibt es z. B. die Unterscheidung in node-basierte (Nuke) und layer-basierte (After Effects) Software. In Blender werden Nodes sowohl für Materialien bzw. Texturen und auch fürs Compositing verwendet.

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Odyssee: UV Mapping in Blender 2.79b

Puuuh, ich bin immer noch mit dem Problem beschäftigt, wie ich auf einen Flakon von Chanel No. 5 Eau de Toilette die Schrift aufmappe (siehe hier). Das ist gar nicht so einfach, wie ich mir das vorgestellt habe. 😦 Das mit dem „Mark Seam“ [STRG+E] und „Unwrap“ [U] habe ich schon durchschaut, aber oft (nicht immer) ist die Textur eben nicht zu sehen. 😦 My, warum muß Blender nur so kompliziert sein???

Inkscape: Pfade interpolieren

In Inkscape 0.92 interpolierte Pfade

Bis vor kurzem habe ich mich noch gefragt, wie man den obige Effekt hinbekommt, dabei ist es relativ einfach:

  1. Inkscape starten
  2. Die zwei äußeren Pfade zeichnen
  3. Beide Pfade auswählen [STRG+A]
  4. Die beiden Pfade kombinieren [STRG+K]
  5. Bei immer noch selektierten Pfaden ‚Pfad > Pfadeffekte…‘ auswählen‘
  6. Auf das grüne Pluszeichen klicken, um einen neuen Pfadeffekt anzulegen
  7. ‚Unterpfade interpolieren‘ auswählen
  8. Nun kann man/frau ganz rechts die Anzahl der Pfade einstellen

Der Gimp 2.10

Das neue Interface des Gimp 2.10 im Einfenster-Modus

Vorbemerkung

Ich bespreche hier die Linux-Version des Gimp 2.10, da ich seit 2002 nur noch Linux installiert habe. Im Prinzip dürfe diese Besprechung aber auch für Windows-Anwender hilfreich sein, beziehe ich mich doch lediglich am Anfang auf Linux-spezifische Kommandos.

Installation

Als ich vor ein paar Tagen über ZDNet gelesen habe, dass der Gimp 2.10 endlich erhältlich ist, wollte ich ihn natürlich sofort ausprobieren. Da die Version 2.10 aber in den Ubuntu-Quellen nicht enthalten ist (und es auch in Zukunft nicht sein wird), habe ich nach einer anderen Lösung gegoogelt. Schließlich habe ich mich entschieden, es über flatpack zu versuchen. Ich benutze ja Ubuntu 18.04 (Bionic Beaver); ergo war das erste, dass ich in einer Shell ‚sudo apt-get install flatpack‘ eingegeben habe. Darauf folgte die Zeile ‚flatpak install https://flathub.org/repo/appstream/org.gimp.GIMP.flatpakref‘. Als das erledigt war, wollte ich den Gimp starten, aber auf die Eingabe von ‚gimp‘ passierte leider gar nichts. So habe ich in einem Ubuntu-Forum gepostet und, da ich nicht sofort eine Antwort erhalten habe, wiederum Google bemüht. Über Google habe ich dann die Lösung gefunden: Gestartet wird der Gimp über ‚flatpak run org.gimp.GIMP‘. Daraufhin startete der Gimp nach kurzer Wartezeit.

Erste Eindrücke

Als ich das erste Mal das neu gestaltete Interface des Gimp sah, war ich etwas irritiert, ist es doch ganz in Dunkelgrau gehalten. Das kann man über Bearbeiten > Einstellungen > Oberfläche > Thema zwar ändern, aber ich muss zugeben, dass ich das Interface des Gimp 2.8.22 schmerzlich vermisse. Die hellen Icons sind nur noch einfarbig, das gesamte Icon-Set wurde neu gestaltet. Man kann jedoch – über Bearbeiten > Einstellungen > Oberfläche > Symbol Thema auch farbige Icons definieren. So sind insgesamt 16 verschiedene Kombinationen aus Thema und Icons möglich. Dazu kommt noch, dass man die Größe der Icons anpassen kann. Es gibt jetzt auch einen Einfenster-Modus, obwohl ich selbst bisher gut mit den verschiedenen Fenstern des Gimp zurechtgekommen bin.

Der Werkzeugkasten des Gimp 2.8Ich persönlich finde jedoch, dass das alte Interface vom Gimp 2.8 besser war: klarer, übersichtlicher, auch die Icons waren meiner Ansicht nach besser gestaltet.

Ich hatte mir schon gedacht, dass mit Version 2.10 auch ein neues Icon-Set kommen würde. Meiner Meinung nach hätten hätten die Gimp-Entwickler statt dessen lieber das Text-Werkzeug optimieren und das Anti-Aliasing verbessern sollen. (Das Textwerkzeug wurde zwar überarbeitet, ist aber meiner Ansicht nach noch längst nicht optimal.) Die gute Nachricht: Durch Auswahl des Themas „Light“, des Icon-Sets „Legacy“ und des Zweifenster-Modus kann man/frau annähernd das Interface des Gimp 2.8 wiederherstellen.

GEGL

Abgesehen vom Interface ist beim Gimp 2.10 auch neu, dass praktisch alle Funktionen nach GEGL portiert wurden. Das bedeutet unter anderem, dass – nach langer, langer Zeit – endlich 16- und 32-bit Farbtiefe pro Kanal realisiert wurden. Damit rückt der Gimp ein ganzes Stück zu Photoshop auf, der diese höheren Farbtiefen ja schon eine ganze Weile unterstützt.

Werkzeuge

Waren im Gimp 2.8 noch 34 Werkzeuge verfügbar, so sind es im neuen Gimp 2.10 nur noch 28. Hinzugekommen ist das ‚Vereinheitlichte Transformationswerkzeug‘, mit dessen Hilfe man die zu bearbeitende Grafik stufenlos skalieren oder auch verzerren kann. Das von mir bereits mehrfach bemängelte, weil nicht so komfortable Textwerkzeug wurde ebenfalls – endlich – verbessert. Beim Lasso-Werkzeug, im Gimp ‚Freie Auswahl‘ [F] genannt, muss man nach getätigter Auswahl in diese hineinklicken, damit die „Ameisen“ erscheinen und man mit der Auswahl arbeiten kann.

Filter

Die Filter sind, soweit ich gesehen habe, 1 : 1 vom Gimp 2.8 übernommen worden. Was jetzt fehlt, ist das G’MIC Plug-in, das eine Vielzahl an nach Funktionalität gruppierten Filtern bereitstellt. Ich muss sehen, wie bzw. ob ich das nachinstallieren kann.

Fazit

Nach langer Wartezeit hat der Gimp mit dem neuen Release 2.10 einen deutlichen Schritt nach vorn gemacht. Auch wenn das neue Interface nicht so ganz mein Geschmack ist, werde ich doch weiter mit dem Gimp arbeiten, kenne ich ihn jetzt ja schon seit 16 Jahren, als ich von Windows 98 sukzessive auf Linux umgestiegen bin. Seit damals hat der Gimp wirklich einen großen Schritt nach vorn gemacht und steht jetzt mit der neuen Version im Vergleich zu Photoshop gar nicht so schlecht da.
Ich habe ja inzwischen Photoshop CS2 installiert, und auch wenn das nicht die aktuellste Version ist, kann ich teilweise wenigstens doch einen Vergleich ziehen. Ich habe dabei festgestellt, dass ich inzwischen lieber mit dem Gimp arbeite als mit Photoshop , bei dem ich zuerst einmal die ganzen Tastaturkürzel lernen muss. Das kann sich aber, wenn ich mich mehr mit Photoshop beschäftige, auch wieder ändern.