Upcoming: „A-X-L“

Plakat © Copyright 2018 by Twentieth Century Fox. Mit freundlicher Genehmigung.

Als ich mich vorhin in meinen Presse-Account bei Twentieth Century Fox eingeloggt habe, fiel mein Blick in der Rubrik „Newly Posted“ auf ein Filmplakat, das einen jungen Mann zusammen mit einem Robot-Hund zeigt. Der betreffende, „A-X-L“ betitelte Film soll am 10. August in die Kinos kommen, wobei nicht dabei steht, ob es sich dabei um den US-Start handelt oder ob „A-X-L“ dann in die deutschen Kinos kommen wird.

Kurz zur Handlung: Ein junger Motocross-Fahrer findet auf einem Müll-Platz (Anklänge an den hier schon kurz besprochenen Film „Alita: Battle Angel“) einen Robot-Hund, der von der US-Armee entwickelt wurde und mit künstlicher Intelligenz ausgestattet ist. Es entwickelt sich eine Freundschaft zwischen dem von Alex Neustaedter gespielten Miles und dem AXL benannten Robot-Hund (Cyborg?). Nun will aber das Militär AXL zurückhaben. Um das zu verhindern, tut sich Miles mit seiner Freundin Sara (Becky G) zusammen.

Zitat aus der Pressemitteilung:

„Wohl wissend, was auf dem Spiel steht, wenn AXL gefangen wird, tut sich Miles mit seiner smarten, einfallsreichen Flamme (crush) zusammen, um seinen neuen, besten Freund in einem zeitlosen, epischen Abenteuer für die ganze Familie zu beschützen.“

Das könnte ein guter Film werden, wenn – ja, wenn der Hauptdarsteller etwas mehr Ausstrahlung hätte. Alex Neustaedter wirkt auf mich (ich habe mir inzwischen den Trailer angeschaut) in seiner Jugendlichkeit einfach etwas zu glatt – ohne Ecken und Kanten eben. Seine Freundin dto. Nun ja. Dabei fällt mir bei der Konstellation junger Mann – Hund unweigerlich die Story „A Boy and his Dog“ von Science-Fiction-Autor Harlan Ellison ein, die ich vor langer Zeit einmal gelesen habe und die auch verfilmt worden ist.

Wie dem auch sei: Vermutlich werde ich mir „A-X-L“ im August doch anschauen, wenn auch nicht wegen der Visual FX. Der Hund ist eben ein physikalisch akkurat (ok, einigermaßen; es geht auch besser) gerenderter Hund aus Metall mit blau glühenden Augen (muß das denn sein?), aber ansonsten läßt der Trailer nicht sehr viel von beeindruckenden Visual FX ahnen. Man hätte den Hund meiner Meinung auch interessanter gestalten können, indem man einen Cyborg-Hund genommen hätte. Na ja. Und wieviel kann man aus einem bloßen Trailer schon auf den fertigen Film schließen? Ein Trailer sollte meiner Meinung nach die Aussage eines Film jedenfalls auf den Punkt bringen, und unter diesem Aspekt ist „A-X-L“ allenfalls Mittelklasse.

Aus irgendeinem Grund fällt mir dazu gerade „Der mit dem Wolf tanzt“ (1990) ein. Der hat zwar thematisch nichts mit „A-X-L“ zu tun, das ist aber einer der Filme, bei dem für mich einfach alles stimmt: ein gutes Drehbuch, gute Darsteller, gute Kameraführung, gute Musik – und das alles ohne Visual FX. Ich wünsche mir eben, dass sich Hollywood wieder etwas mehr auf die Inhalte eines Films (und das heißt für mich u. a.: gutes Drehbuch mit ebenso guten Dialogen) besinnt.

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„Alita: Battle Angel“

Am 20. Dezember, einen Tag vor dem US-Start, kommt das lange erwartete James Cameron-Projekt „Alita: Battle Angel“ unter der Regie von Robert Rodriguez in die deutschen Kinos, und da ich jetzt einen Pressezugang von Twentieth Century Fox habe, an dieser Stelle ein paar erste Fotos.

James Cameron und Robert Rodriguez

Foto: Rico Torres

Alita

Courtesy Twentieth Century Fox. Copyright © 2017 Twentieth Century Fox Film Corporation.

Die künstlichen Arme von Alita

Courtesy Twentieth Century Fox. Copyright © 2017 Twentieth Century Fox Film Corporation.

Nachdem ich das erste Buch des Mangas von Yukito Kishiro, auf dem „Alita: Battle Angel“ basiert, gelesen habe, bin ich gespannt auf die filmische Umsetzung durch Robert Rodriguez. Der Trailer hat mich allerdings nicht so beeindruckt. Ich werde aber trotzdem im Dezember ins Kino gehen und hoffe, dass „Alita: Battle Angel“ besser ist als „Ready Player One“, bei dem ich wegen Reizüberflutung nach einer Viertelstunde das Kino verlassen habe. Ich hatte danach auch eine Filmkritik geschrieben, diese aber nicht veröffentlicht, weil ich eben nur die erste Viertelstunde gesehen und von daher keinen richtigen Eindruck von dem gesamten Film habe.

Kurz zum Inhalt von „Alita“:

Die Handlung ist im 26. Jahrhundert angesiedelt, wo der Wissenschaftler Dr. Ido auf einem Schrotthaufen die Überreste eines weiblichen Cyborgs findet und diesen wieder zusammenflickt. Wie sich herausstellt, ist Alita, so der Name des Cyborgs, eine tödliche Kampfmaschine, und im Laufe der Handlung muß sie denn auch eine Reihe von Kämpfen gegen andere Cyborgs bestehen. Dies könnte schon mal Stoff für einen spannenden Film werden, und ich kann nur hoffen, dass das Drehbuch vor lauter Visual FX (dem eigentlichen Thema dieses Blogs) nicht zu kurz kommt.

Ich habe ja wegen evt. In-Production-Stills schon Framestore und Weta Digital angemailt, zwei VFX-Firmen, die an „Alita“ arbeiten, woraufhin mir Framestore mitgeteilt hat, dass sie zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nichts über die Arbeit an diesem Film verlauten dürfen. Weta Digital hat mich an Twentieth Century Fox weiterverwiesen, wo ich wie gesagt das Glück hatte, einen Pressezugang zu bekommen, so dass ich zwar (noch) nichts über die Visual FX sagen kann, dafür aber obige Fotos posten darf.

So dürfen wir also gespannt sein, was da am 20. Dezember auf uns zukommt, und wenn ich Näheres weiß, werde ich es hier posten.