Tip: Dateiformate konvertieren

Wenn man alle Grafikdateien in einem Ordner in ein anderes Format konvertieren will, geht das z. B. mittels ImageMagick, das üblicherweise aus einer Shell heraus aufgerufen wird. Die Installation unter Ubuntu geht über 'sudo apt-get install imagemagick'. Um dann im nächsten Schritt die Grafiken innerhalb eines bestimmten Verzeichnisses zu konvertieren, eine Shell (z. B. die bash) öffnen und 'mogrify -format [Zielformat] *.[Ausgangsformat]' eingeben. Dann dauert es eine Weile, bis alle Grafiken konvertiert worden sind. Schließlich, wenn die Konvertierung beendet ist, erscheint der System-Prompt und man kann sich die fertig konvertierten Grafiken mittels 'display [Grafik]' anschauen. Voilà!

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Das DPX-Format

Ein 2D-Format, das ImageMagick schreiben und lesen kann, ist das in der Post-Production verwendete .DPX-Format. DPX steht für Digital Picture EXchange Format, auch bekannt als Kodak Cineon. Auf der ImageMagick-Website finden sich ein paar Informationen zu diesem Format. DPX ist ein Bitmap-Format, das wahlweise 1-, 8-, 10-, 12-, 32- und 64-bit Farbtiefe unterstützt. Die „Encyclopedia of Graphics File Formats“ von Murray/van Ryper schreibt dazu:

„DPX is a bitmap file format used to store a single frame of a motion picture or video data stream. Multiple DPX files are used to store and exchange digital moving picture sequences between a variety of electronic and computer systems.“

An Open-Source-Programmen können beispielsweise CinePaint (lesen/schreiben) oder auch Blender (schreiben) mit DPX-Dateien arbeiten, und auch Photoshop (lesen/schreiben) unterstützt dieses Format. Allerdings konnte ich eine in Photoshop als DPX abgespeicherte Bilddatei in CinePaint nicht öffnen. Dazu muß die Datei in Photoshop mit der Endung CIN (Cineon) abgespeichert werden.