Digitale Schauspieler

Auf der Website von IEEE Spectrum habe ich den aufschlußreichen Artikel „Digital Actors Go Beyond the Uncanny Valley“ entdeckt.

Ein Zitat:

„Producing a fully realistic digital double is still fantastically expensive and time-consuming. It’s cheaper to hire even George Clooney than it is to use computers to generate his state-of-the-art digital double. However, the expense of creating a digital double is dependent on the costs of compute power and memory, and these costs will inevitably fall. Then, by all accounts, digital entertainment will enter a period of fast and turbulent change.“ – Tekla S. Perry

Das „Uncanny Valley“ ist ein Begriff, mit dem viele vielleicht erst mal nichts anfangen können. Dieser Begriff beschreibt die Kluft zwischen computergenerierten Charakteren oder humanoiden Robotern und wirklichen Menschen. Dabei ist es gar nicht so einfach, den englischen Begriff „uncanny“ zu übersetzen. Sinngemäß geht es darum, dass humanoide Charaktere (Roboter oder computer-generiert) bei allen Versuchen, menschlich zu erscheinen, doch etwas Unnatürliches, irgendwie nicht Stimmiges anhaftet. Diese Kluft zu überbrücken, ist eines der vorrangigen Ziel gerade bei computer-generierten Schauspielern.

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Digital Emily

Obwohl schon zehn Jahre alt, ist das Projekt Digital Emily von Paul Debevec und Image Metrics meiner Meinung nach immer noch sehenswert. Für „Digital Emily“ wurde die Schauspielerin Emily O’Brien hochauflösend eingescannt und anschließend von Image Metrics animiert.

„I officially pronounce that Image Metrics has finally built a bridge across the Uncanny Valley and brought us to the other side.“ – Peter Plantec

Zur Erklärung des Begriffs „Uncanny Valley“ siehe hier.