Erste Erfolge

Render eines Parfum-Flakons in Cycles

So, das ist mein erstes Zwischenergebnis bei dem Versuch, einen Flakon von Chanel No. 5 zu modeln und zu rendern. Das mit dem sog. UV Mapping habe ich inzwischen einigermaßen durchschaut, aber insbesondere das Parfum im Flakon ist wirklich nicht ohne.

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Odyssee: UV Mapping in Blender 2.79b

Puuuh, ich bin immer noch mit dem Problem beschäftigt, wie ich auf einen Flakon von Chanel No. 5 Eau de Toilette die Schrift aufmappe (siehe hier). Das ist gar nicht so einfach, wie ich mir das vorgestellt habe. 😦 Das mit dem „Mark Seam“ [STRG+E] und „Unwrap“ [U] habe ich schon durchschaut, aber oft (nicht immer) ist die Textur eben nicht zu sehen. 😦 My, warum muß Blender nur so kompliziert sein???

Mein neuestes Werk

Render eines Parfum-Flakons in Blender

So, nachdem ich etwas herumprobiert habe, habe ich die obige Grafik gerendert, wobei ich den „Chanel“-Schriftzug noch mit dem Gimp eingefügt habe. Ich bin gerade dabei, mich in UV-Mapping einzuarbeiten. Schön ist es jedoch, dass ich in Blender doch Fortschritte mache, auch wenn es nur langsam geht. Ganz unten am Flakon ist leider noch etwas Rauschen zu sehen, obwohl ich das Sampling auf „1000“ gestellt habe. Keine Ahnung, woher das kommt.

Erfolgserlebnis

Ich habe mir ja vorgenommen, einen Flakon von Chanel No. 5 Eau de Toilette zu modeln und zu rendern. Aktuell bin ich gerade beim sog. UV Mapping, wo es darum geht, den „Chanel“-Schriftzug auf der Vorderseite auf das 3D-Modell aufzubringen. Das ist nicht ganz so einfach, wie ich mir das vorgestellt habe, aber ich mache Fortschritte. Und weil ich das allein nicht schaffe, habe ich bei Blender Artists gepostet.

Wie ich bereits in meinem Beitrag „Perspektiven“ angedeutet habe, scheint es mir nach meinen eigenen Erfahrungen doch so zu sein, dass ein Hauptgrund, weshalb nicht mehr bildende Künstler digital arbeiten, der zu sein, dass die Einarbeitung – gerade bei 3D – doch erheblich ist. Da muß man schon sehr motiviert sein, um nicht vor dem Ziel aufzugeben. Und um ein Ziel zu haben, muß man zuerst mal wissen, was mit einem 3D-Programm – wie in meinem Fall Blender – überhaupt möglich ist.

Weiter in Blender

Blender-Logo

Nachdem ich jetzt herausgefunden habe, wie ich in Blender in einem Video den Himmel dunkelblau einfärbe, ist mein nächstes Projekt das Modeln und Rendern eines Flakons von Chanel No. 5, und zwar das Eau de Toilette. Der Flakon des Eau de Parfum ist einfach (noch) zu schwierig. Nun kommt auch – was ich bisher tunlichst vermieden habe – das Thema UV Mapping auf mich zu, wozu ich schon ein paar Videos auf YouTube entdeckt habe. Na ja, ich sage mir: Eins nach dem anderen. Ich bin ja, was Blender angeht, immer noch relativer Anfänger, aber so langsam mache ich doch Fortschritte.

Disziplin

Nach meinem letzten Beitrag bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass es a) doch nicht so sinnvoll ist, mich in zwei Programme parallel einzuarbeiten und b) es auch nicht so optimal ist, wenn ich an zwei Problemen gleichzeitig arbeite. Ich laufe da Gefahr, keine der beiden Sachen richtig zu machen, und das will ich doch vermeiden. Jedenfalls weiß ich jetzt, dass Rhino 3D unter CrossOver Linux läuft.

Um meine Fähigkeiten im Modeling zu verbessern, möchte ich als nächstes Projekt einen Flakon von Chanel No. 5 modeln, und zwar den Flakon von Eau de Toilette (Eau de Parfum ist zu schwierig). Das sieht vielleicht relativ einfach aus, ist aber doch etwas tricky, weil das Glas des Flakons nicht an allen Stellen gleich dick ist. Das hinzubekommen, ist gar nicht so einfach.

Ich habe zwar schon angefangen (seht dazu folgenden Screenshot), aber zuerst steht das Ausmaskieren in einem Video auf dem Programm, wegen dem ich bei Blender Artists gepostet habe. Ich kann diese Community allen Blender-Usern, die einigermaßen Englisch können, nur empfehlen, weil man da wirklich qualifiziertes (ggf. auch sehr ausführliches) Feedback bekommt.

Screenshot von Blender 2.79b

Zweigleisig fahren

Da ich mich nun definitiv entschlossen habe, mich in das 3D-Programm Blender einzuarbeiten, werde ich (ich stehe ja noch ganz am Anfang) massiv mit meinen technischen Unzulänglichkeiten konfrontiert. Wenn ich nicht weiter weiß (was häufiger vorkommt), poste ich zwar bei Blender Artists, aber bis ich Antwort bekomme, geht erst mal sehr wenig bis gar nichts. Es hat sich dabei herauskristallisiert, dass ich besser zurechtkomme, wenn ich zweigleisig fahre. Ich möchte ja – für ein Kurzfilm-Projekt von mir – sowohl Videobearbeitung und Postproduktion (Tracking, Rotoscoping, Compositing) als auch Character Modeling lernen, und wenn ich mit dem einen nicht weiterkomme, mache ich eben das andere. Das sind aber wie gesagt (noch) ziemliche Anfänger-Probleme, z. B. wie rendere ich einen Würfel physikalisch akkurat?

Dabei habe ich mittlerweile festgestellt, dass man mit Blender beeindruckende Sachen machen kann. Ideen habe ich genug, was mir fehlt, ist eben die Technik. Hier ein Beispiel von einem in Blender gerenderten Stilleben von Timur Pavlov:

Stilleben von Timur Pavlov

Render © Copyright 2018 by Timur Pavlov. Mit freundlicher Genehigung.

Vor diesem Hintergrund relativiert sich, wie ich feststellen mußte, mein Beitrag „Fotorealismus?“ wieder, denn soweit muß man erst mal kommen, damit man solche Sachen modeln und rendern kann. Also, ich bin jedenfalls noch lange nicht so weit. Ich habe mir mal ein Jahr gegeben, und dann werde ich ja sehen, wie weit ich da komme.