Unity vs. Unreal

Nachdem beim letzten Blender-Meetup von den Game Engines Unity und Unreal die Rede war, habe ich auf YouTube ein Video zu diesem Thema entdeckt. Die gezeigten Apartments scheinen tatsächlich gerendert zu sein.

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Zwei Online-Programme für Grafik

Neben dem relativ einfachen Layoutprogramm Canva habe ich noch zwei weitere Online-Anwendungen für den Grafikbereich entdeckt. Das erste ist der Bitmap-Editor Pixlr:

Interface von Pixlr

Pixlr besitzt einen an Photoshop angelehnten Werkzeugkasten mit den für einen Bitmap-Editor üblichen Standard-Werkzeugen, u. a. einer Rote-Augen-Reduktion für Fotografen. Die Filter-Funktionen sind für einen Online-Applikation überraschend vielfältig. Sogar Ebenen werden unterstützt. Und: Für das Interface kann man/frau aus insgesamt 28 Sprachen auswählen. Mein Eindruck: Wenn man/frau ein Bild „auf die Schnelle“ bearbeiten will, ist Pixlr nicht die schlechteste Wahl. Vor Jahren hatte Pixlr mal einen schicken Cross-Process-Filter, mit dem ich damals ein Foto bearbeitet habe. Leider ist dieser Filter in der aktuellen Version nicht mehr dabei.

Die zweite Anwendung ist das relativ einfache Vektorgrafikprogramm Vectr. Um die ganzen Funktionen wie Abspeichern zu nutzen, muß man/frau sich wie bei Canva allerdings registrieren. Das Interface von Vectr ist auf Englisch und sieht so aus:

Interface von Vectr

Nicht so optimal: Kreise können nur mit dem Ellipsen-Werkzeug „nach Gefühl“ gezeichnet werden. Das Drücken der SHIFT-Taste (wie z. B. bei Inkscape) hilft hier leider nicht. Auch mit dem Pencil Tool, mit dem Linien freihand gezeichnet werden können, läßt sich immer nur eine einzige Linie zeichnen, danach ist das Werkzeug „weg“. 😦 Das ist leider auch bei den anderen Werkzeugen der Fall. Dann kann man noch ein Bild hochladen und darüber zeichnen. Ich persönlich nehme aber gern den Mehraufwand in Kauf, um Inkscape zu starten. Mit Vectr würde ich nur (und dann auch nur notgedrungen) arbeiten, wenn es Inkscape noch nicht geben würde.

Photoshop

Interface von Photoshop CS2

Nachdem ich mir – nach 16 Jahren, in denen ich nur den Gimp benutzt habe – Photoshop CS2 für Windows heruntergeladen und mittels Wine installiert habe, dachte ich, ich würde von nun an hauptsächlich mit Photoshop arbeiten. Tatsächlich aber – nac h geschätzten zwei Monaten – arbeite ich fast ausschließlich mit dem Gimp, mit dem viele Sachen einfach schneller gehen. Kann sein, dass das nur deshalb so ist, weil ich den Gimp jetzt eben in- und auswendig kenne, während ich mich in das Interface von Photoshop erst einarbeiten muß. Ich habe mir aber vorgenommen, in Zukunft doch mehr mit Photoshop zu machen.

Intuitiv transformieren

Werkzeugkasten des Gimp 2.10

Im Gimp 2.10 sind einige neue Werkzeuge zur Transformation von Bildern bzw. Bildteilen dazugekommen (im obigen Screenshot rot markiert, wobei „Drehen“, „Spiegeln“ und „Perspektive“ vom Gimp 2.8 übernommen worden sind). Mit diesen Werkzeugen ist das Transformieren (Skalieren, Drehen, perspektivisch verzerren usw.) ganz intuitiv möglich. Gerade das neue Skalieren begeistert mich, denn bisher (im Gimp 2.8) gab es nur „Ebenen skalieren“, und da mußte man Pixelwerte angeben. Nun – im Gimp 2.10 – kann man mit nur einem Mausklick stufenlos skalieren und sich das Ergebnis in Echtzeit anschauen, was gegenüber „Ebenen skalieren“ ein großer Fortschritt ist. Dann gibt es noch das „Vereinheitlichte Transformationswerkzeug“, das so ähnlich funktioniert wie „Perspektive“, man kann damit aber auch stufenlos skalieren oder das Bild verschieben. Und: Mit nunmehr 16- bzw. 32- bit Farbtiefe pro Kanal hat der Gimp ein ganzes Stück zu Photoshop aufgeschlossen. Auch das Farbmanagement ist verbessert worden. Alles in allem arbeite ich nun noch viel lieber mit dem Gimp.

Windows-Software unter Linux installieren

Um Windows-Software unter Linux zu installieren, gibt es neben Wine auch das Programm CrossOver Linux. Auf der Seite vom Hersteller CodeWeavers kann man sich eine kostenlose Test-Version herunterladen, die 14 Tage lang funktioniert. Software, die mit dieser Test-Version installiert wurde, funktioniert leider auch nur 14 Tage. In der billigsten Version kostet CrossOver Linux € 38,-, da ist aber kein Support enthalten. Mit einem Jahr Support und Updates kommt man dann auf € 59,-.

Ich habe z. B. den NURBS-Modeler Rhino 3D Version 5 (32-bit) erfolgreich mit CrossOver Linux installiert, weil eine Installation mit Wine nicht funktioniert hat.