Andreas Wannerstedt

Über den Beitrag „Die 15 besten Design-Blogs, die deine Kreativität ankurbeln „ habe ich auf Vimeo das folgende Video entdeckt:

Diese Animation ist nicht nur gut gerendert, sie ist auch von der Idee her originell. Mehr solche Videos von dem in Stockholm lebenden Andreas Wannerstedt findet ihr hier.

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Dämpfer

War ich vor meinem ersten Termin bei der u. a. in Stuttgart ansässigen Visual FX-Firma Pixomondo noch enthusiastisch, so habe ich spätestens bei meinem zweiten Vorstoß bei der Firma Mackevision einen Dämpfer bekommen. Eine Anfrage meinerseits bezüglich eines Besichtigung wurde aus sicherheitstechnischen Gründen abschlägig beschieden. Seitdem bin ich davon abgekommen, eine Visual FX-Firma von innen sehen zu wollen (auch bei Pixomondo waren wir nur in einem Besprechungsraum). Ich meine, ich weiß es ja nicht, aber vielleicht würde ein Vertreter der „etablierten“ Medien mehr zu sehen bekommen. Tja, da kann man eben nichts machen!

Alfons Mucha

Das allererste Buch über Illustration, das ich mir gekauft habe, war ein Buch über den tschechischen Illustrator Alfons Mucha. Damals – das war 1980 oder 1981 – hatten es mir seine Jugendstil-Ornamente sehr angetan. Heute (das Buch habe ich immer noch) habe ich spaßeshalber gegoogelt und auf der betreffenden Seite bei der Wikipedia seine Plakate und Werbegrafiken wiederentdeckt.

Für unsere Verhältnisse hat Mucha da – auch bei der Werbung – einen beinahe undenkbaren Aufwand betrieben. Ich habe mal versucht, eines dieser Ornamente in Inkscape nachzuzeichnen und dabei gemerkt, wie schwierig das ist. Und Alfons Mucha hat das ja alles frei Hand gezeichnet.

Beim Anschauen der Grafiken von Alfons Mucha fällt mir auch ein, dass wir heute – anders als noch vor 120 Jahren – so etwas wie den einen Stil ja gar nicht mehr haben. Heutzutage herrscht – in der Grafik und auch sonst – eine Vielzahl unterschiedlicher Stile vor, die kaum unter einen gemeinsamen Nenner gebracht werden können. Von daher blicke ich etwas wehmütig auf das Fin de Siècle zurück.

Zeichnen am PC

In Inkscape gezeichnetes Gesicht

Das obige Gesicht habe ich mit der Maus in dem Vektorgrafikprogramm Inkscape gezeichnet. Dabei habe ich mir sehnlichst ein Grafiktablett gewünscht, das ich mir aber wegen meines für September geplanten Paris-Aufenthalts gerade (noch) nicht leisten kann. Kommen wird das aber sicher. Dabei kann ich eigentlich gut zeichnen, wenn bisher auch nur mit dem Bleistift oder – zur Not – auch mit einem Kugelschreiber.

Hier eine Zeichnung, die ich 2010 in einem Aktzeichnen gemacht habe:

Bleistiftzeichnung von mir

Wenn ich nun daran denke, dass ich so etwas auch mit einem Grafiktablett und mit Photoshop oder dem Gimp (und dazu noch in Farbe) machen kann, würde das ganz neue Perspektiven eröffnen. Vielleicht liegt mir das ja mehr als 3D-Grafik. Bleibt neben dem Geld nur noch, mir ein geeignetes Grafiktablett auszusuchen, nach Möglichkeit natürlich von Wacom (oder – und deutlich günstiger – das hier).

SAE Stuttgart

Ich war heute vormittag in Stuttgart-Feuerbach bei SAE, wo ich mit der Beraterin Melanie Kästner gesprochen habe. Neben Infos zu den regulären Studiengängen im Bereich „Visual FX“ habe ich auch erfahren, dass für nächstes Jahr evt. ein mehrmonatiger Kurs „Visual FX“ mit 3 Wochenstunden geplant ist, der € 1.200,- kosten soll. Ich werde, falls dieser Kurs stattfindet, sehen, ob ich jemanden finde, der ihn bezahlt.

Die reguläre Ausbildung bei SAE dauert 18 Monate und schließt mit einem SAE-Diplom ab. Alternativ kann auch ein Studiengang zum BA belegt werden, der zwei Jahre dauert und mit einem Zertifikat der Universität Middlesex abschließt. Gearbeite wird bei SAE mit Photoshop, InDesign (2D), After Effects und Nuke (Compositing) und Maya (3D). Es gibt auch ein Greenscreen-Studio, das mitbenutzt werden kann, das aber in erster Linie für die Filmstudenten da ist.

Am 30. Juni ist ja von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr bei SAE Stuttgart Tag der offenen Tür. Ich habe mir vorgenommen, hinzugehen, und ich bin schon gespannt auf den Vortrag zum Thema „Visual FX“ um 16:00 Uhr.

Blog-Pause?

Ich weiß gerade nicht so richtig, was ich schreiben soll und überlege, ob ich nicht eine kurze Pause einlege. Berichten könnte ich u. a. von der Online-Applikation Canva, auf die ich über einen Beitrag bei Nike Leonhard aufmerksam geworden bin. Zuerst war ich sehr skeptisch, aber mittlerweile sehe ich Canva als eine Möglichkeit, wie auch Leute ohne Design-Kenntnisse Flyer, Broschüren u. a. kreieren können. Canva ist aber kein Bitmap-Editor. Für Online-Bildbearbeitung könnte ich z. B. Pixlr empfehlen.