Andreas Wannerstedt

Über den Beitrag „Die 15 besten Design-Blogs, die deine Kreativität ankurbeln „ habe ich auf Vimeo das folgende Video entdeckt:

Diese Animation ist nicht nur gut gerendert, sie ist auch von der Idee her originell. Mehr solche Videos von dem in Stockholm lebenden Andreas Wannerstedt findet ihr hier.

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Blender 3D Summer School & Blender Day 2018

Wie ich auf dem ersten Blender-Meetup gestern erfahren habe, findet vom 19. bis 21. Juli n Mannheim der Event Blender 3D Summer School & Blender Day 2018 statt. Die Registrierung kostet € 30,-. Da ich gerade auf Paris spare, wohin ich im September fahren will, kann ich mir den Blender Day leider nicht leisten. Schade, ich wäre wirklich gern hingefahren.

Was bedeutet „rendern“?

Rendern bedeutet in der Computergrafik die Bildberechnung aus Rohdaten. Der Begriff „rendern“ wird dabei vor allem in der 3D-Grafik gebraucht. Hier wird aus der definierten Geometrie einer 3D-Szene (eines Gittermodells) das fertige Bild bzw. eine Animation berechnet. Bei sehr komplexen Szenen kann das Rendern oft Stunden dauern. Bei 3D-Grafik für Filme kommen sog. Render-Farmen zum Einsatz, bei denen viele Rechner zusammen ein Bild bzw. eine Animation berechnen. Die sog. „Render-Jobs“ werden dabei per Software auf die einzelnen „Render-Nodes“ verteilt.

Dieselbe 3D-Szene ungerendert und gerendert

Ausbildung bei SAE

Auf der FMX 2018 war u. a. ein Stand des SAE-Instituts, einer Bildungseinrichtung im Medienbereich, und nachdem ich kurz mit der jungen Frau von SAE gesprochen hatte, nahm ich mir ein paar Unterlagen mit. Wieder zu Hause, beschloß ich, mich näher zu informieren und forderte per Web-Formular ein Info-Paket über Visual FX und 3D-Animation an, das heute auch mit der Post kam. Parallel dazu kam von SAE Stuttgart per Email eine Einladung zu einem Informationsgespräch, und nachdem ich geantwortet hatte, dass ich mir leider eine Ausbildung bei SAE aus finanziellen Gründen nicht leisten könne, mir aber gerne mal die Niederlassung in Stuttgart-Feuerbach anschauen würde, bekam ich – wiederum per Email – eine Einladung zu einem vierstündigen kostenlosen Workshop über Visual FX und 3D-Animation zugeschickt.

Zitat von der Info auf der SAE-Website:

„In diesem 4-stündigen Workshop entführen wir euch in die Welt der visual effects.
Spielfilme, Animationen, VR, Musikvideos uvm. – überall sind VFX zu Hause. Hier erhaltet Ihr erste Einblicke in die unterschiedlichen Bereiche wie motion graphics und compositing. Beim Hands-On-Teil des Workshops erstellt ihr eure eigenen VFX-Projekte und erhaltet Tipps & Tricks aus erster Hand.“

Das hört sich auf den ersten Blick eigentlich ganz positiv an, und auf eine telefonische Nachfrage von mir erfuhr ich von einem Herrn bei SAE Stuttgart, dass man/frau für den Workshop keinerlei Vorkenntnisse brauche. Nur: Wie soll das gehen, ganz ohne Vorkenntnisse ein Projekt durchzuführen? Hmmm. Ich habe mich jedenfalls mal für diesen Workshop morgen angemeldet, wobei ich erfahren habe, dass es da – wohl wegen der großen Nachfrage – ein Warteliste gibt. Falls ich also je einen Platz bei diesem Workshop bekomme, werde ich hier davon berichten.

Die Zukunft ist digital

Je mehr ich darüber nachdenke, desto fester bin ich der Überzeugung, dass die Kunst der Zukunft digital sein wird. Wenn ich mir irgendwelche Websites von Galerien anschaue, ist da kaum etwas dabei, das mich irgendwie umhauen würde. Ich habe den Eindruck, dass es in der – tja, wie sage ich das? – „herkömmlichen“ Kunst (der „analogen“) nichts wirklich Neues gibt. Dabei ist mir durchaus klar, dass das ein anfechtbarer Standpunkt ist, aber so sehe ich das nun mal.

Erfreulich ist beispielsweise, dass Galerien wie die Fotogalerie LUMAS, die immerhin weltweit an über 40 Standorten vertreten ist, auch digital arbeitende Künstler wie den hier in diesem Blog bereits vorgestellten Gerhard Mantz im Programm haben, und auch die derzeit im Stuttgarter Kunstmuseum zu sehende Ausstellung Mixed Realities mit ihren teilweise digitalen Exponaten ist meiner Ansicht nach ein Schritt in die richtige Richtung. Nun wäre nur noch zu wünschen, das mehr bildende Künstler sich dem digitalen Medium annehmen – sei dies etwa 3D-Grafik oder auch digital painting mit Photoshop.

Neues Blender-Meetup

Blender-Logo

Ich habe gerade ein neues Blender-Meetup in Ludwigsburg bei Stuttgart gegründet und würde mich über zahlreiche Resonanz freuen. Blender ist ein Open-Source-Programm für 3D-Gafik und Post-Production.

Zum Meetup:

„Ich habe in Ludwigsburg ein Blender-Meetup gegründet. Blender ist ein Open-Source-3D-Programm. Neben 3D (Modeling, Rendering, Animation) soll es auch um Post-Production gehen. Blender unterstützt ja auch Compositing, Tracking, Rotoscoping u. a. Ich habe auch schon im Lebenszentrum in der Siegesstr. 3 einen Raum gefunden. Wenn sich genügend Leute finden, würde ich ein erstes Meetup anberaumen, wo wir uns kennenlernen und das weitere Vorgehen besprechen können. Der Raum kostet € 20,-, und ich würde darum bitten, dass die Gruppe das und die € 25,36 Halbjahresgebühr gemeinsam trägt.“

Blender 2.79b und Rhino 3D

Ich ärgere mich gerade wieder (und nicht zum ersten Mal) über Blender, weil die Materialvergabe (und überhaupt das ganze Interface) meiner Meinung nach sinnlos kompliziert ist. Jetzt wollte ich mir den NURBS-Modeler Rhino 3D herunterladen, aber die Version 6 läuft nur unter 64-bit-Systemen (lies: Windows). Ich wollte versuchen, den Installer über Wine zu starten, was ja bei Photoshop CS2 wunderbar geklappt hat.Nun habe ich aber im Archiv Version 5 entdeckt und lade sie mir gerade herunter. Vielleicht ist das ja eine 32-bit-Version. Als die allerster Version von Rhino 3D herauskam, hatte ich noch Windows 98 installiert und habe die kostenlose Test-Version ausprobiert. Soweit ich mich erinnern kann, war mein Gesamteindruck von diesem Programm sehr positiv. Na ja, mal sehen, ob der Installer startet.

Rhino wird zwar unter Wine gestartet, hängt sich dann aber auf. 😦 Ich habe aber gegoogelt und herausgefunden, dass Rhino 3D mit CrossOver Linux läuft. Von CrossOver Linux gibt es eine 14-Tage-Testversion für Ubuntu, die ich mir dann auch gleicht heruntergeladen habe, und damit wurde Rhino 5 auch anstandslos installiert. Es kamen ein paarmal Nutzungsbedingungen, die man akzeptieren mußte, und ich mußte außerdem ein paarmal „Weiter“ anklicken, aber sonst lief die Installation von CrossOver Linux anstandslos durch. Ein paarmal wurde auch gefragt, ob der Computer neu gestartet werden solltem, aber nachdem ich „Ja“ angeklickt habe, ist weiter nichts passiert; die Installation lief eben weiter.

Jetzt habe ich jedenfalls eine 90-Tage-Testversion von Rhino 5, die ich ausprobieren werde.

Interface von Rhino 3D unter Ubuntu Linux

Ein erster Blick in die Hilfe von Rhino 3D hat mich gleich mit einer Unmenge von Tastaturkürzeln konfrontiert. Leichter als in Blender, den ich jetzt ja schon eine Weile kenne, wird es also nicht. Hinzu kommt noch, dass der Renderer von Rhino meinem ersten Eindruck nach nicht so toll ist, aber das ist wie gesagt nur ein allererster Eindruck. Ich muß mich erst noch mit den Optionen des Renderers befassen, um mir hier ein Urteil zu bilden. Einem Render in der Rhino-Gallerie zufolge ist der Rhino-interne Renderer doch nicht so schlecht.