Zeichnen am PC

In Inkscape gezeichnetes Gesicht

Das obige Gesicht habe ich mit der Maus in dem Vektorgrafikprogramm Inkscape gezeichnet. Dabei habe ich mir sehnlichst ein Grafiktablett gewünscht, das ich mir aber wegen meines für September geplanten Paris-Aufenthalts gerade (noch) nicht leisten kann. Kommen wird das aber sicher. Dabei kann ich eigentlich gut zeichnen, wenn bisher auch nur mit dem Bleistift oder – zur Not – auch mit einem Kugelschreiber.

Hier eine Zeichnung, die ich 2010 in einem Aktzeichnen gemacht habe:

Bleistiftzeichnung von mir

Wenn ich nun daran denke, dass ich so etwas auch mit einem Grafiktablett und mit Photoshop oder dem Gimp (und dazu noch in Farbe) machen kann, würde das ganz neue Perspektiven eröffnen. Vielleicht liegt mir das ja mehr als 3D-Grafik. Bleibt neben dem Geld nur noch, mir ein geeignetes Grafiktablett auszusuchen, nach Möglichkeit natürlich von Wacom (oder – und deutlich günstiger – das hier).

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Weiter mit dem Parfum-Flakon

gerenderter Parfum-Flakon

So, nach langem Ausprobieren habe ich es dank eines Tips bei Blender Artists geschafft, den Parfum-Flakon mit „Chanel“-Schriftzug zu rendern. Ich mußte den Schriftzug nun nicht mehr „von Hand“ mit dem Gimp einfügen. Als letztes kommen noch die Reflexionen dazu, die ich hoffentlich auch rendern kann. Dazu muß ich erst noch herausfinden, welche Nodes ich brauche.

Photoshop

Interface von Photoshop CS2

Nachdem ich mir – nach 16 Jahren, in denen ich nur den Gimp benutzt habe – Photoshop CS2 für Windows heruntergeladen und mittels Wine installiert habe, dachte ich, ich würde von nun an hauptsächlich mit Photoshop arbeiten. Tatsächlich aber – nac h geschätzten zwei Monaten – arbeite ich fast ausschließlich mit dem Gimp, mit dem viele Sachen einfach schneller gehen. Kann sein, dass das nur deshalb so ist, weil ich den Gimp jetzt eben in- und auswendig kenne, während ich mich in das Interface von Photoshop erst einarbeiten muß. Ich habe mir aber vorgenommen, in Zukunft doch mehr mit Photoshop zu machen.

Intuitiv transformieren

Werkzeugkasten des Gimp 2.10

Im Gimp 2.10 sind einige neue Werkzeuge zur Transformation von Bildern bzw. Bildteilen dazugekommen (im obigen Screenshot rot markiert, wobei „Drehen“, „Spiegeln“ und „Perspektive“ vom Gimp 2.8 übernommen worden sind). Mit diesen Werkzeugen ist das Transformieren (Skalieren, Drehen, perspektivisch verzerren usw.) ganz intuitiv möglich. Gerade das neue Skalieren begeistert mich, denn bisher (im Gimp 2.8) gab es nur „Ebenen skalieren“, und da mußte man Pixelwerte angeben. Nun – im Gimp 2.10 – kann man mit nur einem Mausklick stufenlos skalieren und sich das Ergebnis in Echtzeit anschauen, was gegenüber „Ebenen skalieren“ ein großer Fortschritt ist. Dann gibt es noch das „Vereinheitlichte Transformationswerkzeug“, das so ähnlich funktioniert wie „Perspektive“, man kann damit aber auch stufenlos skalieren oder das Bild verschieben. Und: Mit nunmehr 16- bzw. 32- bit Farbtiefe pro Kanal hat der Gimp ein ganzes Stück zu Photoshop aufgeschlossen. Auch das Farbmanagement ist verbessert worden. Alles in allem arbeite ich nun noch viel lieber mit dem Gimp.

Mein Ziel

Der fertige Parfum-Flakon (Entwurf)

So soll der fertige Parfum-Flakon aussehen. Im Augenblick stehe ich mit Blender wieder auf dem Kriegsfuß, weil meine neuen Versuche allesamt ziemlich vermurkst werden. Als Ausgangspunkt für den obigen Entwurf, den ich mit dem Gimp bearbeitet habe, hat eine frühere Version gedient, bei der Gottseidank lediglich der schwarze Schriftzug verspult war. Das herauszueditieren und neu zu machen, war mit dem Gimp eigentlich kein Problem. Sehr geholfen hat mir dabei – wie ich schon erwähnt habe – das neue Werkzeug „Skalieren“, das wirklich sehr intuitiv zu bedienen ist. Jetzt kann ich nur hoffen, dass ich diesen Entwurf auch endlich mal in Blender umsetzen kann.

Parfum-Flakon: Ein neuer Entwurf

Nach dem Feedback, das ich von einem User bei Blender Artists bekommen habe, hab eich beschlossen, mit dem Parfum-Flakon nochmal neu anzufangen, weil es da Überreste von UV Maps hat, die ich nicht mehr wegbekomme. 😦 Positiv: Ich benutze jetzt zum Modeln der Wand des Flakons einen solidify modifier, mit dessen Hilfe man die Dicke des Glases stufenlos einstellen kann.

Hier noch ein Entwurf, wie der fertige Flakon aussehen soll. Das habe ich noch im Gimp gemacht, wobei ich zum ersten Mal das neue Werkzeug „Skalieren“ benutzt habe, das wirklich wunderbar intuitiv zu benutzen ist.

Entwurf des fertigen Parfum-Flakons

Das Label „Chanel Paris“ muß noch etwas weiter nach unten, und die Lichtreflexionen will ich auch noch etwas optimieren.

Auf 64-bit migrieren

Solange ich noch keinen schnelleren PC habe, will ich mein Betriebssystem (Ubuntu 18.04 LTS) wenigstens von 32-bit auf 64-bit umstellen. Meine (im Moment) einzige Sorge dabei ist, ob ich es schaffe, CinePaint und den Gimp neu zu installieren. Insbesondere bei CinePaint habe ich Bedenken, mußte ich unter 32-bit doch über 30 Programmbibliotheken installieren, bis CinePaint einigermaßen gelaufen ist. Ich benutze es aktuell zwar nicht mehr so häufig, aber es ist, wie man so schön sagt, „nice to have“.