Zeichnen am PC

In Inkscape gezeichnetes Gesicht

Das obige Gesicht habe ich mit der Maus in dem Vektorgrafikprogramm Inkscape gezeichnet. Dabei habe ich mir sehnlichst ein Grafiktablett gewünscht, das ich mir aber wegen meines für September geplanten Paris-Aufenthalts gerade (noch) nicht leisten kann. Kommen wird das aber sicher. Dabei kann ich eigentlich gut zeichnen, wenn bisher auch nur mit dem Bleistift oder – zur Not – auch mit einem Kugelschreiber.

Hier eine Zeichnung, die ich 2010 in einem Aktzeichnen gemacht habe:

Bleistiftzeichnung von mir

Wenn ich nun daran denke, dass ich so etwas auch mit einem Grafiktablett und mit Photoshop oder dem Gimp (und dazu noch in Farbe) machen kann, würde das ganz neue Perspektiven eröffnen. Vielleicht liegt mir das ja mehr als 3D-Grafik. Bleibt neben dem Geld nur noch, mir ein geeignetes Grafiktablett auszusuchen, nach Möglichkeit natürlich von Wacom (oder – und deutlich günstiger – das hier).

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SAE Stuttgart

Ich war heute vormittag in Stuttgart-Feuerbach bei SAE, wo ich mit der Beraterin Melanie Kästner gesprochen habe. Neben Infos zu den regulären Studiengängen im Bereich „Visual FX“ habe ich auch erfahren, dass für nächstes Jahr evt. ein mehrmonatiger Kurs „Visual FX“ mit 3 Wochenstunden geplant ist, der € 1.200,- kosten soll. Ich werde, falls dieser Kurs stattfindet, sehen, ob ich jemanden finde, der ihn bezahlt.

Die reguläre Ausbildung bei SAE dauert 18 Monate und schließt mit einem SAE-Diplom ab. Alternativ kann auch ein Studiengang zum BA belegt werden, der zwei Jahre dauert und mit einem Zertifikat der Universität Middlesex abschließt. Gearbeite wird bei SAE mit Photoshop, InDesign (2D), After Effects und Nuke (Compositing) und Maya (3D). Es gibt auch ein Greenscreen-Studio, das mitbenutzt werden kann, das aber in erster Linie für die Filmstudenten da ist.

Am 30. Juni ist ja von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr bei SAE Stuttgart Tag der offenen Tür. Ich habe mir vorgenommen, hinzugehen, und ich bin schon gespannt auf den Vortrag zum Thema „Visual FX“ um 16:00 Uhr.

Photoshop

Interface von Photoshop CS2

Nachdem ich mir – nach 16 Jahren, in denen ich nur den Gimp benutzt habe – Photoshop CS2 für Windows heruntergeladen und mittels Wine installiert habe, dachte ich, ich würde von nun an hauptsächlich mit Photoshop arbeiten. Tatsächlich aber – nac h geschätzten zwei Monaten – arbeite ich fast ausschließlich mit dem Gimp, mit dem viele Sachen einfach schneller gehen. Kann sein, dass das nur deshalb so ist, weil ich den Gimp jetzt eben in- und auswendig kenne, während ich mich in das Interface von Photoshop erst einarbeiten muß. Ich habe mir aber vorgenommen, in Zukunft doch mehr mit Photoshop zu machen.

Featured Artist: Dang My Linh

„Blue & Pink“ © Copyright by Dang My Linh. Mit freundlicher Genehmigung.

Ich meine, es war auf der Website des Magazins Computer Arts, wo ich die obige Arbeit zum ersten Mal gesehen habe. Sie stammt von der in New York lebenden digitalen Künstlerin Dang My Linh und beeindruckt mich wegen ihrer sowohl technischen als auch ästhetischen Qualität. Die eingesetzte Software ist Photoshop. Dang My Linh hat einen Abschluß in Grafikdesign; daneben hat sie auch – konventionell – mit Öl gemalt.

Die Zukunft ist digital

Je mehr ich darüber nachdenke, desto fester bin ich der Überzeugung, dass die Kunst der Zukunft digital sein wird. Wenn ich mir irgendwelche Websites von Galerien anschaue, ist da kaum etwas dabei, das mich irgendwie umhauen würde. Ich habe den Eindruck, dass es in der – tja, wie sage ich das? – „herkömmlichen“ Kunst (der „analogen“) nichts wirklich Neues gibt. Dabei ist mir durchaus klar, dass das ein anfechtbarer Standpunkt ist, aber so sehe ich das nun mal.

Erfreulich ist beispielsweise, dass Galerien wie die Fotogalerie LUMAS, die immerhin weltweit an über 40 Standorten vertreten ist, auch digital arbeitende Künstler wie den hier in diesem Blog bereits vorgestellten Gerhard Mantz im Programm haben, und auch die derzeit im Stuttgarter Kunstmuseum zu sehende Ausstellung Mixed Realities mit ihren teilweise digitalen Exponaten ist meiner Ansicht nach ein Schritt in die richtige Richtung. Nun wäre nur noch zu wünschen, das mehr bildende Künstler sich dem digitalen Medium annehmen – sei dies etwa 3D-Grafik oder auch digital painting mit Photoshop.

Blender 2.79b und Rhino 3D

Ich ärgere mich gerade wieder (und nicht zum ersten Mal) über Blender, weil die Materialvergabe (und überhaupt das ganze Interface) meiner Meinung nach sinnlos kompliziert ist. Jetzt wollte ich mir den NURBS-Modeler Rhino 3D herunterladen, aber die Version 6 läuft nur unter 64-bit-Systemen (lies: Windows). Ich wollte versuchen, den Installer über Wine zu starten, was ja bei Photoshop CS2 wunderbar geklappt hat.Nun habe ich aber im Archiv Version 5 entdeckt und lade sie mir gerade herunter. Vielleicht ist das ja eine 32-bit-Version. Als die allerster Version von Rhino 3D herauskam, hatte ich noch Windows 98 installiert und habe die kostenlose Test-Version ausprobiert. Soweit ich mich erinnern kann, war mein Gesamteindruck von diesem Programm sehr positiv. Na ja, mal sehen, ob der Installer startet.

Rhino wird zwar unter Wine gestartet, hängt sich dann aber auf. 😦 Ich habe aber gegoogelt und herausgefunden, dass Rhino 3D mit CrossOver Linux läuft. Von CrossOver Linux gibt es eine 14-Tage-Testversion für Ubuntu, die ich mir dann auch gleicht heruntergeladen habe, und damit wurde Rhino 5 auch anstandslos installiert. Es kamen ein paarmal Nutzungsbedingungen, die man akzeptieren mußte, und ich mußte außerdem ein paarmal „Weiter“ anklicken, aber sonst lief die Installation von CrossOver Linux anstandslos durch. Ein paarmal wurde auch gefragt, ob der Computer neu gestartet werden solltem, aber nachdem ich „Ja“ angeklickt habe, ist weiter nichts passiert; die Installation lief eben weiter.

Jetzt habe ich jedenfalls eine 90-Tage-Testversion von Rhino 5, die ich ausprobieren werde.

Interface von Rhino 3D unter Ubuntu Linux

Ein erster Blick in die Hilfe von Rhino 3D hat mich gleich mit einer Unmenge von Tastaturkürzeln konfrontiert. Leichter als in Blender, den ich jetzt ja schon eine Weile kenne, wird es also nicht. Hinzu kommt noch, dass der Renderer von Rhino meinem ersten Eindruck nach nicht so toll ist, aber das ist wie gesagt nur ein allererster Eindruck. Ich muß mich erst noch mit den Optionen des Renderers befassen, um mir hier ein Urteil zu bilden. Einem Render in der Rhino-Gallerie zufolge ist der Rhino-interne Renderer doch nicht so schlecht.