Verloren und wiedergefunden

USB-Stick

Als ich vorhin meinen USB-Stick aus dem USB-Slot meines PCs gezogen habe, ist er mir aus der Hand gerutscht und irgendwo auf den Boden gefallen. Ich habe gesucht und gesucht, aber der USB-Stick (auf dem das ISO-Image von Ubuntu 18.04 LTS ist) blieb verschwunden; es war wie verhext. Dann habe ich beschlossen, eine Pause zu machen. Ich bin dann auf die Bank gegangen, und als ich zurückkam, habe ich nochmal gesucht, und siehe da – hinter meinem (schwarzen) Router war der Stick. Jetzt bin ich doch erleichtert, weil ich mir schon ausgemalt hatte, ich müßte mir eine neuen kaufen. Der kostet zwar nur € 8,99, ärgerlich wäre es trotzdem gewesen.

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Ich migriere doch nicht

Nach einem Telefonat mit meinem Schwager, der Programmierer ist, habe ich beschlossen, doch nicht auf 64-bit upzugraden. Mein 32-bit-Ubuntu läuft so gut, dass ich etwas Angst habe, dass nach dem Upgrade Dinge nicht mehr funktionieren könnten, wie z. B. die Paßwortverwaltung in Firefox oder CinePaint, das ich so mühevoll installiert habe. Darüber hinaus hat mein Schwager gemeint, dass ich durch die 64-bit auf meinem PC mit lediglich 4 GB Speicher keinen Geschwindigkeitsvorteil hätte. Na ja, dann muß ich eben warten, bis ich das Geld für einen neuen PC zusammen habe.

Ubuntu-Upgrade

Gerade lade ich mir das 64-bit-ISO-Image von Ubuntu 18.04 herunter, das ich mir voraussichtlich heute nachmittag installieren will. Ich lade diese Image auf meinen USB-Stick. Dann muß ich nur noch den PC neu booten, F12 drücken und „Von USB-Stick booten“ auswählen. Da bin ich mal gespannt, wie das geht. Ich will ja vor allem mit der 64-bit-Version von Blender arbeiten und hoffe, dass dann das Rendern etwas schneller geht.

Leider hat das mit dem Upgrade noch nicht so ganz geklappt. Ich habe den PC neu gestartet, dann auf [F12] gedrückt, um ins Boot-Menü zu kommen, wo ich mit folgender Auswahl konfrontiert worden bin:

  • USB-FDD
  • USB-ZIP
  • USB-CDROM
  • USB-HDD

Ich habe inzwischen alle Optionen durchprobiert, aber der PC will einfach nicht booten. 😦 Lösung: In Ubuntu gibt es dafür den Startmedienersteller, mit dem man einen bootbaren USB-Stick erstellen kann. Dazu im Dock auf das Icon mit den neun Punkten klicken und als Suchbegriff „Startmedienersteller“ eingeben.

Mittlerweile sind mir aber doch Zweifel gekommen, ob ich auf 64-bit upgraden soll, wo mein jetziges 32-bit-System so schön läuft, nach dem Motto: „Never change a running system.“

Auf 64-bit migrieren

Solange ich noch keinen schnelleren PC habe, will ich mein Betriebssystem (Ubuntu 18.04 LTS) wenigstens von 32-bit auf 64-bit umstellen. Meine (im Moment) einzige Sorge dabei ist, ob ich es schaffe, CinePaint und den Gimp neu zu installieren. Insbesondere bei CinePaint habe ich Bedenken, mußte ich unter 32-bit doch über 30 Programmbibliotheken installieren, bis CinePaint einigermaßen gelaufen ist. Ich benutze es aktuell zwar nicht mehr so häufig, aber es ist, wie man so schön sagt, „nice to have“.

Ist das ein Virus?

Aufforderung zur Aktualisierung unter Ubuntu 18.04

Ich habe ja seit nunmehr 2004 Ubuntu Linux installiert, mit dem ich auch sehr zufrieden bin. Alle paar Tage bekomme ich ein Pop-Up-Fenster, das mich auf zu aktualisierende Pakete hinweist. Heute nun kam auf einmal das obige Fenster, das mich insofern mißtrauisch macht, als da überhaupt kein Software-Paket angegeben ist; lediglich, dass etwas über 12 MB von irgendetwas heruntergeladen werden sollen. Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie macht mich das mißtrauisch. Ist das am Ende ein erster Ubuntu-Virus??? Ich werde jedenfalls mal in einem Ubuntu-Forum posten, um die Meinung anderer zu hören.

Problem: Photoshop CS2 stürzt ab

Seit ein paar Tagen habe ich das Problem, dass mir Photoshop CS2 während der Arbeit ganz aprupt abstürzt, und ich weiß einfach nicht, warum. Ich habe deswegen schon bei UbuntuUsers gepostet, bisher aber noch keine Antwort bekommen. Ich muß dazu sagen, dass ich Photoshop unter Ubuntu Linux 18.04 (Bionic Beaver) laufen habe, und zwar habe ich ihn mittels Wine installiert, was ohne Probleme ging – jedenfalls für ein paar Tage. Deshalb sind diese unvermuteten Abstürze – auf einmal – wirklich mysteriös.

Inzwischen habe ich auf UbuntuUsers von einem Benutzer Feedback bekommen und es geschafft, Photoshop aus einer Shell heraus aufzurufen. Diesmal ist er mir – ganz unerwartet – nicht abgestürzt. Ich habe zuerst nach der Photoshop.exe gesucht, und als ich diese gefunden hatte, folgendes Kommando in die Bash (eine Linux-Shell) eingegeben:

'wine Photoshop.exe'

Daraufhin ist Photoshop gestartet. Es kamen dann ein paar Fehlermeldungen, aber abgestürzt wie vorher ist Photoshop nicht. Mal sehen, vielleicht hält das ja an.

Veränderungen

Als ich gesehen habe, dass seit zwei Tagen das neue Release 18.04 LTS (Langzeit-Support) von Ubuntu verfügbar ist, habe ich gestern abend auf diese neue Version aktualisiert, in der stillen Hoffnung, dass ich dann ein besseres, weil aktuelles Betriebssystem habe. Nachdem ich nun gestern abend aufgrund der laufenden Aktualisierung ein paar Stunden nicht an meinen Computer konnte (ich hatte sicherheitshalber alle Anwendungen geschlossen, was auch empfohlen wird), setzte ich mich heute morgen an meinen PC, gespannt, wie die überarbeitete grafische Oberfläche wohl aussehen würde.

Das erste, was ich bemerkte, war, dass das Dock, die Leiste mit den Favoriten – wie bei 16.04 noch üblich – nicht mehr versteckt war. Die Icons der Programme waren auch deutlich kleiner geworden, was sich aber schnell anpassen läßt. Dann – und das war leider nicht so toll: Der mittels PlayOnLinux installierte Photoshop CS2 ließ sich nicht mehr aufrufen. Bei dem Versuch, ihn zu starten, hängte sich das gesamte System auf, so daß ich gezwungen war, den PC aus- und wieder anzuschalten. Nach ein paar Versuchen mußte ich Photoshop, auf den ich so stolz war, leider deinstallieren. Eine Neuinstallation – wiederum mittels PlayOnLinux – scheiterte an einer Fehlermeldung. Nun habe ich deswegen bei Ubuntuusers gepostet und warte auf Antwort.

Inzwischen ist es Abend und ich habe das Problem mit Photoshop erfolgreich lösen können. Anstatt über PlayOnLinux habe ich Photoshop direkt mittels Wine installiert, was auf Anhieb geklappt hat. Meine Vorgehensweise: Ich bin zu dem Photoshop-Installer gegangen, den ich mir heruntergeladen habe und habe nach Rechtsklick „Mit A Wine application öffnen“ ausgewählt. Da anfangs lediglich der Archivmanager als mögliche Anwendung angezeigt wurde, habe ich unter „Andere Anwendungen“ gesucht und dort eben „A Wine application“ ausgewählt. Dann startet automatisch die Photoshop-Installation. Jetzt muß man nur noch Name und Seriennummer eingeben und die Installation läuft anstandslos durch. Um Photoshop nach der Installation zu starten, unten in das Dock unter „Anwendungen anzeigen“ gehen und als Suchbegriff „cs2“ eingeben. Dann erscheinen die Icons von Photoshop und ImageReady. Nun muß man nur noch das Photoshop-Icon an gewünschter Stelle in das Dock ziehen und kann Photoshop von dort aus starten.

Mittlerweile habe ich mich schon viel mehr an das neue Ubuntu-Feeling gewöhnt und komme mit der aktualisierten Version 18.04 (Bionic Beaver) ganz gut zurecht. Bei einem evt. Downgrade zurück auf 16.04 LTS habe ich eben befürchtet, dass dann CinePaint 1.0-4, das ich mir so mühsam installiert habe (ich mußte dazu über 30 Bibliotheken teilweise nachinstallieren), nicht mehr laufen würde, und das wollte ich doch vermeiden. Jetzt habe ich an Bitmap-Editoren neben dem Gimp, den ich am meisten benutze, CinePaint und Photoshop. Bei Photoshop funktioniert jetzt auch glücklicherweise das Klonwerkzeug, das unter 16.04 nur teilweise funktioniert hat. Das war eine absolut mysteriöse Sache mit einem Konflikt bei der Belegung der ALT-Taste.

Nun habe ich also neben einem aktuellen System auch wieder Photoshop, auf den man, wenn man Bildbearbeitung macht, eigentlich nicht gut verzichten kann.