SAE-Workshop „Visual FX & Animation“

Ich bin schon gespannt auf den kommenden Workshop bei SAE Stuttgart. In drei Stunden wird es um Visual FX und Animation gehen. Ich habe mich schon vor ein paar Wochen angemeldet. Aktuell sind, so meine Erfahrung, keine Plätz mehr frei. Es finden aber immer wieder – kostenlose – Workshops statt, für die man/frau sich anmelden kann.

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Buchtip

Das obige Buch habe ich mir 2007 auf der damaligen FMX gekauft, auf der auch der Autor Terrence Masson anwesend war. Das Buch – es ist auf Englisch – hat auf der FMX nur ca. € 20,- oder so gekostet. Ich will dieses Buch jedenfalls all denen empfehlen, die sich mit Visual FX und der Geschichte der Computergrafik vertraut machen wollen. In insgesamt 14 Kapiteln gibt der Autor einen umfassenden Überblick über a) die Fachterminologie von Visual FX und Computergrafik, b) signifikante Firmen wie ILM oder Pixar und c) über die verwendete Software, wobei Letzteres in meinem Buch noch auf dem Stand von 2007 ist. Alias|Wavefront z. B., die 1998 das High-end-3D-Programm Maya auf den Markt gebracht haben, existieren nicht mehr. (Maya wird inzwischen von Autodesk weiterentwickelt und verkauft.) Softimage gibt es auch nicht mehr. Nichts desto weniger bietet „CG 101“ eine beeindruckende Fülle an Details zur historischen Entwicklung von Visual FX und Computergrafik. Das Buch ist wirklich sehr gut recherchiert und ein imho für an der Thematik Interessierte ein unentbehrliches Nachschlagewerk.

Dämpfer

War ich vor meinem ersten Termin bei der u. a. in Stuttgart ansässigen Visual FX-Firma Pixomondo noch enthusiastisch, so habe ich spätestens bei meinem zweiten Vorstoß bei der Firma Mackevision einen Dämpfer bekommen. Eine Anfrage meinerseits bezüglich einer Besichtigung wurde aus sicherheitstechnischen Gründen abschlägig beschieden. Seitdem bin ich davon abgekommen, eine Visual FX-Firma von innen sehen zu wollen (auch bei Pixomondo waren wir nur in einem Besprechungsraum). Ich meine, ich weiß es ja nicht, aber vielleicht würde ein Vertreter der „etablierten“ Medien mehr zu sehen bekommen. Tja, da kann man eben nichts machen!

„Tag der offenen Tür“ bei SAE Stuttgart

An dieser Stelle möchte ich nochmal auf den am Samstag, den 30. Juni von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr stattfindenden „Tag der offenen Tür“ bei SAE Stuttgart hinweisen. Im Bereich „Visual FX“ interessant sind a) ab 14:00 Uhr das Visual FX Studio im Greenscreen-Raum sowie b) der Vortrag zum Thema um 15:15 Uhr im Raum Jimi Hendrix. Ich werde auf jeden Fall da sein, nachdem ich bereits zwei Tage vorher an dem 3-stündigen Workshop „Visual FX und 3D-Animation“ teilgenommen habe, auf den ich auch schon gespannt bin.

SAE Stuttgart

Ich war heute vormittag in Stuttgart-Feuerbach bei SAE, wo ich mit der Beraterin Melanie Kästner gesprochen habe. Neben Infos zu den regulären Studiengängen im Bereich „Visual FX“ habe ich auch erfahren, dass für nächstes Jahr evt. ein mehrmonatiger Kurs „Visual FX“ mit 3 Wochenstunden geplant ist, der € 1.200,- kosten soll. Ich werde, falls dieser Kurs stattfindet, sehen, ob ich jemanden finde, der ihn bezahlt.

Die reguläre Ausbildung bei SAE dauert 18 Monate und schließt mit einem SAE-Diplom ab. Alternativ kann auch ein Studiengang zum BA belegt werden, der zwei Jahre dauert und mit einem Zertifikat der Universität Middlesex abschließt. Gearbeite wird bei SAE mit Photoshop, InDesign (2D), After Effects und Nuke (Compositing) und Maya (3D). Es gibt auch ein Greenscreen-Studio, das mitbenutzt werden kann, das aber in erster Linie für die Filmstudenten da ist.

Am 30. Juni ist ja von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr bei SAE Stuttgart Tag der offenen Tür. Ich habe mir vorgenommen, hinzugehen, und ich bin schon gespannt auf den Vortrag zum Thema „Visual FX“ um 16:00 Uhr.

Kostenloser Workshop „Visual FX“ bei SAE

Am 28. Juni findet bei SAE Stuttgart ein dreistündiger kostenloser Workshop zum Thema „Visual FX“ statt.

Zitat von der SAE-Website:

„In diesem 3-stündigen Workshop entführen wir euch in die Welt der visual effects. Spielfilme, Animationen, VR, Musikvideos uvm. – Überall sind VFX zu Hause.

Hier erhaltet Ihr erste Einblicke in die unterschiedlichen Bereiche wie motion graphics und compositing. Beim hands-on-Teil des workshops erstellt ihr eure eigenen VFX-Projekte und erhaltet Tipps & Tricks aus erster Hand.“

Geleitet wird der Workshop von Frank Roller. SAE Stuttgart befindet sich in Feuerbach in der Stuttgarter Str. 23.

Upcoming: „A-X-L“

Plakat © Copyright 2018 by Twentieth Century Fox. Mit freundlicher Genehmigung.

Als ich mich vorhin in meinen Presse-Account bei Twentieth Century Fox eingeloggt habe, fiel mein Blick in der Rubrik „Newly Posted“ auf ein Filmplakat, das einen jungen Mann zusammen mit einem Robot-Hund zeigt. Der betreffende, „A-X-L“ betitelte Film soll am 10. August in die Kinos kommen, wobei nicht dabei steht, ob es sich dabei um den US-Start handelt oder ob „A-X-L“ dann in die deutschen Kinos kommen wird.

Kurz zur Handlung: Ein junger Motocross-Fahrer findet auf einem Müll-Platz (Anklänge an den hier schon kurz besprochenen Film „Alita: Battle Angel“) einen Robot-Hund, der von der US-Armee entwickelt wurde und mit künstlicher Intelligenz ausgestattet ist. Es entwickelt sich eine Freundschaft zwischen dem von Alex Neustaedter gespielten Miles und dem AXL benannten Robot-Hund (Cyborg?). Nun will aber das Militär AXL zurückhaben. Um das zu verhindern, tut sich Miles mit seiner Freundin Sara (Becky G) zusammen.

Zitat aus der Pressemitteilung:

„Wohl wissend, was auf dem Spiel steht, wenn AXL gefangen wird, tut sich Miles mit seiner smarten, einfallsreichen Flamme (crush) zusammen, um seinen neuen, besten Freund in einem zeitlosen, epischen Abenteuer für die ganze Familie zu beschützen.“

Das könnte ein guter Film werden, wenn – ja, wenn der Hauptdarsteller etwas mehr Ausstrahlung hätte. Alex Neustaedter wirkt auf mich (ich habe mir inzwischen den Trailer angeschaut) in seiner Jugendlichkeit einfach etwas zu glatt – ohne Ecken und Kanten eben. Seine Freundin dto. Nun ja. Dabei fällt mir bei der Konstellation junger Mann – Hund unweigerlich die Story „A Boy and his Dog“ von Science-Fiction-Autor Harlan Ellison ein, die ich vor langer Zeit einmal gelesen habe und die auch verfilmt worden ist.

Wie dem auch sei: Vermutlich werde ich mir „A-X-L“ im August doch anschauen, wenn auch nicht wegen der Visual FX. Der Hund ist eben ein physikalisch akkurat (ok, einigermaßen; es geht auch besser) gerenderter Hund aus Metall mit blau glühenden Augen (muß das denn sein?), aber ansonsten läßt der Trailer nicht sehr viel von beeindruckenden Visual FX ahnen. Man hätte den Hund meiner Meinung auch interessanter gestalten können, indem man einen Cyborg-Hund genommen hätte. Na ja. Und wieviel kann man aus einem bloßen Trailer schon auf den fertigen Film schließen? Ein Trailer sollte meiner Meinung nach die Aussage eines Film jedenfalls auf den Punkt bringen, und unter diesem Aspekt ist „A-X-L“ allenfalls Mittelklasse.

Aus irgendeinem Grund fällt mir dazu gerade „Der mit dem Wolf tanzt“ (1990) ein. Der hat zwar thematisch nichts mit „A-X-L“ zu tun, das ist aber einer der Filme, bei dem für mich einfach alles stimmt: ein gutes Drehbuch, gute Darsteller, gute Kameraführung, gute Musik – und das alles ohne Visual FX. Ich wünsche mir eben, dass sich Hollywood wieder etwas mehr auf die Inhalte eines Films (und das heißt für mich u. a.: gutes Drehbuch mit ebenso guten Dialogen) besinnt.