Vollversion von Photoshop CS2

Auf der Seite von CHIP kann man sich Photoshop CS2 für Windows kostenlos herunterladen. CS2 ist eine Photoshop-Version von 2005. Unter Ubuntu kann man sich diese Photoshop-Version auch mittels Wine installieren.

Advertisements

Blender 2.79b und Rhino 3D

Ich ärgere mich gerade wieder (und nicht zum ersten Mal) über Blender, weil die Materialvergabe (und überhaupt das ganze Interface) meiner Meinung nach sinnlos kompliziert ist. Jetzt wollte ich mir den NURBS-Modeler Rhino 3D herunterladen, aber die Version 6 läuft nur unter 64-bit-Systemen (lies: Windows). Ich wollte versuchen, den Installer über Wine zu starten, was ja bei Photoshop CS2 wunderbar geklappt hat.Nun habe ich aber im Archiv Version 5 entdeckt und lade sie mir gerade herunter. Vielleicht ist das ja eine 32-bit-Version. Als die allerster Version von Rhino 3D herauskam, hatte ich noch Windows 98 installiert und habe die kostenlose Test-Version ausprobiert. Soweit ich mich erinnern kann, war mein Gesamteindruck von diesem Programm sehr positiv. Na ja, mal sehen, ob der Installer startet.

Rhino wird zwar unter Wine gestartet, hängt sich dann aber auf. 😦 Ich habe aber gegoogelt und herausgefunden, dass Rhino 3D mit CrossOver Linux läuft. Von CrossOver Linux gibt es eine 14-Tage-Testversion für Ubuntu, die ich mir dann auch gleicht heruntergeladen habe, und damit wurde Rhino 5 auch anstandslos installiert. Es kamen ein paarmal Nutzungsbedingungen, die man akzeptieren mußte, und ich mußte außerdem ein paarmal „Weiter“ anklicken, aber sonst lief die Installation von CrossOver Linux anstandslos durch. Ein paarmal wurde auch gefragt, ob der Computer neu gestartet werden solltem, aber nachdem ich „Ja“ angeklickt habe, ist weiter nichts passiert; die Installation lief eben weiter.

Jetzt habe ich jedenfalls eine 90-Tage-Testversion von Rhino 5, die ich ausprobieren werde.

Interface von Rhino 3D unter Ubuntu Linux

Ein erster Blick in die Hilfe von Rhino 3D hat mich gleich mit einer Unmenge von Tastaturkürzeln konfrontiert. Leichter als in Blender, den ich jetzt ja schon eine Weile kenne, wird es also nicht. Hinzu kommt noch, dass der Renderer von Rhino meinem ersten Eindruck nach nicht so toll ist, aber das ist wie gesagt nur ein allererster Eindruck. Ich muß mich erst noch mit den Optionen des Renderers befassen, um mir hier ein Urteil zu bilden. Einem Render in der Rhino-Gallerie zufolge ist der Rhino-interne Renderer doch nicht so schlecht.

Problem: Photoshop CS2 stürzt ab

Seit ein paar Tagen habe ich das Problem, dass mir Photoshop CS2 während der Arbeit ganz aprupt abstürzt, und ich weiß einfach nicht, warum. Ich habe deswegen schon bei UbuntuUsers gepostet, bisher aber noch keine Antwort bekommen. Ich muß dazu sagen, dass ich Photoshop unter Ubuntu Linux 18.04 (Bionic Beaver) laufen habe, und zwar habe ich ihn mittels Wine installiert, was ohne Probleme ging – jedenfalls für ein paar Tage. Deshalb sind diese unvermuteten Abstürze – auf einmal – wirklich mysteriös.

Inzwischen habe ich auf UbuntuUsers von einem Benutzer Feedback bekommen und es geschafft, Photoshop aus einer Shell heraus aufzurufen. Diesmal ist er mir – ganz unerwartet – nicht abgestürzt. Ich habe zuerst nach der Photoshop.exe gesucht, und als ich diese gefunden hatte, folgendes Kommando in die Bash (eine Linux-Shell) eingegeben:

'wine Photoshop.exe'

Daraufhin ist Photoshop gestartet. Es kamen dann ein paar Fehlermeldungen, aber abgestürzt wie vorher ist Photoshop nicht. Mal sehen, vielleicht hält das ja an.

Veränderungen

Als ich gesehen habe, dass seit zwei Tagen das neue Release 18.04 LTS (Langzeit-Support) von Ubuntu verfügbar ist, habe ich gestern abend auf diese neue Version aktualisiert, in der stillen Hoffnung, dass ich dann ein besseres, weil aktuelles Betriebssystem habe. Nachdem ich nun gestern abend aufgrund der laufenden Aktualisierung ein paar Stunden nicht an meinen Computer konnte (ich hatte sicherheitshalber alle Anwendungen geschlossen, was auch empfohlen wird), setzte ich mich heute morgen an meinen PC, gespannt, wie die überarbeitete grafische Oberfläche wohl aussehen würde.

Das erste, was ich bemerkte, war, dass das Dock, die Leiste mit den Favoriten – wie bei 16.04 noch üblich – nicht mehr versteckt war. Die Icons der Programme waren auch deutlich kleiner geworden, was sich aber schnell anpassen läßt. Dann – und das war leider nicht so toll: Der mittels PlayOnLinux installierte Photoshop CS2 ließ sich nicht mehr aufrufen. Bei dem Versuch, ihn zu starten, hängte sich das gesamte System auf, so daß ich gezwungen war, den PC aus- und wieder anzuschalten. Nach ein paar Versuchen mußte ich Photoshop, auf den ich so stolz war, leider deinstallieren. Eine Neuinstallation – wiederum mittels PlayOnLinux – scheiterte an einer Fehlermeldung. Nun habe ich deswegen bei Ubuntuusers gepostet und warte auf Antwort.

Inzwischen ist es Abend und ich habe das Problem mit Photoshop erfolgreich lösen können. Anstatt über PlayOnLinux habe ich Photoshop direkt mittels Wine installiert, was auf Anhieb geklappt hat. Meine Vorgehensweise: Ich bin zu dem Photoshop-Installer gegangen, den ich mir heruntergeladen habe und habe nach Rechtsklick „Mit A Wine application öffnen“ ausgewählt. Da anfangs lediglich der Archivmanager als mögliche Anwendung angezeigt wurde, habe ich unter „Andere Anwendungen“ gesucht und dort eben „A Wine application“ ausgewählt. Dann startet automatisch die Photoshop-Installation. Jetzt muß man nur noch Name und Seriennummer eingeben und die Installation läuft anstandslos durch. Um Photoshop nach der Installation zu starten, unten in das Dock unter „Anwendungen anzeigen“ gehen und als Suchbegriff „cs2“ eingeben. Dann erscheinen die Icons von Photoshop und ImageReady. Nun muß man nur noch das Photoshop-Icon an gewünschter Stelle in das Dock ziehen und kann Photoshop von dort aus starten.

Mittlerweile habe ich mich schon viel mehr an das neue Ubuntu-Feeling gewöhnt und komme mit der aktualisierten Version 18.04 (Bionic Beaver) ganz gut zurecht. Bei einem evt. Downgrade zurück auf 16.04 LTS habe ich eben befürchtet, dass dann CinePaint 1.0-4, das ich mir so mühsam installiert habe (ich mußte dazu über 30 Bibliotheken teilweise nachinstallieren), nicht mehr laufen würde, und das wollte ich doch vermeiden. Jetzt habe ich an Bitmap-Editoren neben dem Gimp, den ich am meisten benutze, CinePaint und Photoshop. Bei Photoshop funktioniert jetzt auch glücklicherweise das Klonwerkzeug, das unter 16.04 nur teilweise funktioniert hat. Das war eine absolut mysteriöse Sache mit einem Konflikt bei der Belegung der ALT-Taste.

Nun habe ich also neben einem aktuellen System auch wieder Photoshop, auf den man, wenn man Bildbearbeitung macht, eigentlich nicht gut verzichten kann.